Ende November 2011 fand eine Veranstaltung in der Aula statt zur bildungspolitischen Entwicklung in Baden-Württemberg.

Integration statt Ausgrenzung
Heterogenität (Vielfältigkeit) ist die Herausforderung an unserer Schule - und Integration aller Kinder der Schule damit unser großes Ziel.
Wir versuchen derzeit, Kooperationsmodelle aufzubauen um allen Kindern in unserer Schule gute Chancen für Sozialisierung und Bildung zukommen zu lassen.
Kooperation mit der Mathilde-Plank-Schule (MPS)
Die Mathilde-Planck-Schule Lörrach bildet Erzieherinnen und Erzieher aus, die Praktika in unserer Schule durchführen können.
Auch in diesem Schuljahr führt eine angehende Erzieherin ihr Anerkennungsjahr im Rahmen der Schulkinderbetreuung am Nachmittag durch.
Um ihre Kompetenzen zu erweitern, ist sie stundenweise auch am Unterrichtsvormittag in die schulische Arbeit eingebunden. Sie arbeitet dann intensiv mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen.
Unser Ziel ist, an unserer Schule eine Stelle für das Anerkennungsjahr von Erzieherinnen und Erziehern zu schaffen.
Beide Seiten würden davon profitieren:
Kinder werden besonders gefordert oder gefördert - und die angehenden Erzieher/innen erweitern ihre Kenntnisse und Erfahrungen in diesen Altersgruppen.



Kooperation mit der Gestaltpädagogin
Frau Sonja Brand ist pädagogische Leiterin der Nachmittagsbetreuung, außerdem Gestaltpädagogin. Ihre Arbeit ist vergleichbar mit der Arbeit von Sozialpädagogen, die auch an anderen Schulen eingesetzt werden.
Ihr Bestreben ist es - im Einvernehmen mit der Schulleitung - alle Kinder gleichermaßen zu integrieren.
So berät sie bereits jetzt Lehrerinnen in Bezug auf besondere Erziehungs- und Fördermaßnahmen von Kindern.
Unser Ziel ist, Frau Brand unterstützend für besonders schwierige Situationen des Schulalltags zu gewinnen - je nach Bedarf in Einzelstunden während des Unterrichtsvormittags oder in intensiver Begleitung von Kindern im Rahmen der Nachmittagsbetreuung.
Die positiven Zugänge der Gestaltpädagogik zum Kind sollen genutzt werden um das Kind in seiner persönlichen oder familiären Ausnahmesituation aufzufangen. Seine Schwächen werden gewürdigt und Bedürfnisse wahrgenommen. Mit dem Kind werden neue Verhaltensstrategien erarbeitet, so dass es wieder in die Klasse integriert werden kann und die Lernfähigkeit erhalten bleibt.


